Wohnzimmerkonzert mit Garda und Markus Meske
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Und noch mal Kürbisse - dabei ess ich nicht mal welchen
angekommen war bis auf 2 Security Männern noch niemand da. Das sah 2000 und letztes Jahr in Berlin ganz anders aus. Nach 5 Stunden warten war dann endlich um Punkt halb sieben der Einlass. Mein Platz war mir sicher und nun dauerte es nur noch 1 1/2 Stunden, bis Polarkreis 18, der Opener des Abends, die Bühne betrat. Zeit, um sich die Halle etwas anzuschauen. Erschreckend. Inmitten der Halle wurde ein riesiges schwarzes Tuch als "Raumverkleinerer" gespannt, um den hinteren Teil der Arena schmeichelhaft zu verbergen. Sowas hab ich noch nie gesehen. Man kann nur hoffen, dass sich die Band dadurch nicht ihre Stimmung nehmen lässt. Ein Wahnsinniger muss die Hallenbuchung durchgeführt haben. Anders kann man sich nicht erklären, warum man eins von 5 Deutschlandkonzerten in eine Halle mit einer Kapazität von 14.000 Besuchern steckt, wo doch der VVK für das Konzert im letzten Jahr in der Columbiahalle mit 3.500 Besuchern doch eher schlecht lief. Wo bitte sollen plötzlich all die vielen Fans herkommen? Zumal die Ticketpreise von 47-57 Euro unverschämt teuer waren. 2000 stand hinter fast der gleichen Zahl noch ein DM. Und im naheliegendem Ausland hat man das gleiche Konzert sogar für 10-20 Euro weniger bekommen. Aber zurück zum Konzert.
außergewöhnliche Stimme sollte ja eigentlich nix neues für einen Pumpkinsfan sein. Und Sänger Felix Räuber hat solch eine. Auch an ihm geht nicht vorbei, wie leer doch die Arena ist. Ermutigen möchte er uns mit den Worten, dass wir bis jetzt die vollste Halle der Tour seien. Großes Gelächter bricht neben mir aus und ich muss mich zusammenreizen, nicht auch einen Lachanfall zu bekommen. Nach ca. 5 Liedern geht das Licht wieder an und wir müssen noch mal etwas über 30 Minuten warten. Um mich rum stehen Leute im Alter von 16 bis über 30. Schön zu sehen, dass "Zeitgeist" auch die jüngere Generation anspricht.
erklingt Billy's unverkennliche Stimme und ich befind mich schon jetzt im 7. Pumpkinshimmel. Gleich danach mit "Behold! the Night Mare" einen noch ruhigeren Song zu wählen, war vielleicht nicht die beste Idee. Das Publikum wartet schon gespannt auf den ersten richtigen Kracher des abends. Und der lässt auch nicht mehr lange auf sich warten. Nach einem der neuen Songs der "Zeitgeist" fängt die Keyboarderin Lisa Harriton mit den ersten Klängen von Tonight, Tonight an, und zum ersten mal an dem Abend weiß ich, dass ich auf einem Rockkonzert mit mehr als 200 Leuten bin. Mein persönliches Highlight des abends folgt gleich danach mit "Mayonaise". 13 Jahre darauf gewartet, den Song live zu hören und schon in Frankfurt hatte ich Tränen in den Augen. Einfach wunderschön. Nach einer weiteren Mischung aus alten und neuen Songs bekommen wir den ersten Akustik Song zu hören, für den Drummer Jimmy Chamberlin, neben Corgan der einzig übriggebliebene der Urbesetzung der Pumpkins, vor sein riesiges Drumset
kommt, um Billy mit dem Tamburin bei "Perfect" zu unterstützen. "That's a perfect song for a funeral...like this one here" kündigt Billy mit seinem eigensinnigen Humor den Song "The Rose March" von der gerade erschienenen "American Gothic EP" an. Das Publikum will anscheinend einfach nicht in Fahrt kommen. Ich bekomm davon in der ersten Reihe zum Glück nicht viel mit, denn wir haben dort unseren Spaß. Den haben dann beim darauffolgenden Song "Today" auch wieder die Hartnäckigsten und man fühlt sich zumindest ansatzweise wieder in die 90er Jahre zurückversetzt. "Now you enjoy the concert" gibt's darauf als Lob von Billy. Es folgt ein Set mit Hits wie "Stand Inside Your Love" und "Bullet with Butterfly Wings", der ersten Zeitgeist-Single "Tarantula" und einer wahnsinnig guten Liveperformance von "Ava Adore". Auch die beiden neuen, Ginger Reyes
am Bass und Jeff Schroeder an der Gitarre, machen ihre Sache sehr gut. Auch wenn sie an Billy's Seite nur wie Statisten wirken - schüchtern, zurückhaltend und bis auf Backgroundgesang hört man kein einziges Wort von ihnen. Schade. Billy dagegen muss uns erst einmal mitteilen, was er so alles über Deutsche weiß "I know you all hate America. And I know German girls are the most beautiful in the world. And I know German men have the biggest penis' in the world, trust me, I KNOW." Aha. Auch neue Bühnenoutfits hatte Billy uns auf der
Bandhomepage versprochen. Einen Rock trägt er immernoch - ist ja auch ein Rockkonzert - diesmal silber funkelnt und dazu ein "999" Shirt. Jeff und Jimmy sind in schlichtem Schwarz gekleidet. Ginger dagegen im knallroten Miniminikleid, wo nur noch der Bass das "Wichtigste" bedeckt. Er hatte uns neue Outfits versprochen, nicht schönere. Mit "1979" folgt ein weiterer Akustik Gänsehaut Song, bei dem nur Billy auf der Bühne steht, angestrahlt von einem leichten Violett. Auch die aktuelle Single-Auskopplung "That's the Way (My Love Is)" wird uns auf der akustischen Gitarre
präsentiert. Mit "The Everlasting Gaze" und "Cash Car Star" wird noch einmal richtig gerockt, wobei ich letzteres als schlechteste Nummer des abends empfinde, und mir da eher ein Song wie "Quit" gewünscht hätte (von mir aus auch "Zero", "Rocket" oder "Hummer", aber die hatte ich letztes Jahr ja schon live zu hören bekommen). Nach großartigen Ausflügen zu Uriah Heep ("Easy Living") und Buffalo Springfield ("For What It's Worth") gehen sie das erste mal von der Bühne. Zumindest "Zugabe" rufen bekommt das Publikum gerade noch so hin und nach kurzer Pause kommen sie wieder, um uns mit United States noch einmal 20 Minuten feinsten Gitarrensound um die Ohren zu hauen. "Cherub Rock" kam auch diesmal leider nicht mehr, wie bei den ersten Konzerten dieser Tour. Und auch "Wound" haben sie mir heute wieder vorenthalten, dabei hatte ich mich schon so darauf gefreut. Aber trotz allem war es ein tolles Konzert mit einer fast perfekten Setlist, einem guten Sound und einem langweiligen Publikum. Als ich 2000 in der ersten Reihe stand kam ich mit Flecken in allen möglichen Farben und mit Blutergüssen nach Hause und war stolz darauf. Jetzt hab ich nach 2 Konzerten nicht mal einen kleinen blauen Fleck. Aber dafür das Plektrum, mit dem Billy "Mayonaise" gespielt hat.

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nie was von gesehen habe. Das sollte auch diesmal so bleiben. Rausgelassen wurde ich an der Bahnstation Stadion, neben der Commerzbank Arena, früher zu den guten alten Fußballzeiten auch Waldstadion genannt. Und genau da steht es auch - im Wald. Selbst einen Ticketautomaten finden stellt sich da als schwere Aufgabe heraus. Um halb zwei stand ich vor der Jahrhunderthalle. Vor ihr saßen gerade mal 2 wartende Fans auf einer Bank.
Irgendwann kam noch ein bekanntes Gesicht dazu, was sich schon letztes Jahr mit mir die Zeit in Brüssel nach dem Pumpkinskonzert totgeschlagen hat. Da standen wir nun, mittlerweile schon im windgeschütztem Bereich des Halleneingangs. Um 15 Uhr ca. kam dann mein persönlicher "Held des Tages" und nach einer "In-welcher-Hand-ist-das-Taschentuchpaket" Aktion stand fest, dass mein Kumpel und ich zum Soundcheck der Pumpkins dürfen. Ich hab's dann erst geglaubt, als ich um 16:30 wirklich IN der Jahrhunderthalle und VOR der Bühne stand und BILLY CORGAN auf der Bühne, mit Schal und Mütze. Wie niedlich :D Der Soundcheck lief bereits ca. 10 Minuten und wir haben noch ca. 45 weitere zu höhren
bekommen. Schön wars, keine Lieder oder so, was man später beim Konzert zu hören bekommt, einfach nur Impro. Dann kamen sie runter, Billy allen voran. Händeschütteln, Hallo sagen, in Ohnmacht fallen. Nein, das musste ich nicht mehr. Hab ihn ja
2005 schließlich schon 3 Tage in Köln getroffen und hab das weiche-Knie-bekommen Phänomen bei ihm schon hinter mir. Da ich vorher nicht von dem Treffen wusste, hatte ich natürlich auch nix bei, was ich hätte unterschreiben lassen können. Vielleicht meine Stromrechnung? (die schlepp ich schon seit Monaten in der Tasche mit rum) Oder den Beleg vom Ticketkauf der Highfield Karte von 2002? Oder doch mein Eels T-Shirt? Nee. Noch während dem Soundcheck kam mir zum Glück die Idee, zum Merchstand zu gehen. Der wollt zwar noch nix verkaufen, aber bei der "Ausnahmesituation" hat er dann doch mal husch die Kartons geöffnet und ich hatte mein Poster (Zeitgeist Cover in XXL, was ich damals schon hässlich fand und mir so nie gekauft hätte *g* aber mittlerweile mag ich es schon) zum signieren lassen. Das taten die Kürbisse dann auch brav. Billy verstand kein Wort von dem, was ich ihm
erzählen wollte. Dafür aber Ginger und mit ihr red ich dann auch ne ganze Weile und bekomm noch ein Foto zum Abschied. Ein Foto mit Jimmy folgte gleich danach, wo ich leider schon wusste, dass Billy schon über alle Berge (Bühnen) ist und ich doch kein drittes Foto mit ihm haben werde. Schade. Jeff war ebenfalls schon vom Erdboden verschluckt und Lisa hab ich gar nicht erst bemerkt. Dann gings wieder raus vor die Halle, wo 45 Minuten vor Einlass immer noch verdammt wenig Leute standen. Mit unseren GUEST Aufklebern bekamen wir 2 Minuten eher Einlass als die anderen, damit uns, wenn gewollt, ein Platz in der ersten Reihe sicher ist. Da stand ich dann auch, genau vor Billy und hab wieder ein tolles Konzert erlebt. Das
Publikum war leider etwas lahm und "Wound" haben sie nicht gespielt. Aber dafür hab ich endlich Mayonaise live zu hören bekommen. Ein Traum. Nach dem Konzert ging es zum Glück direkt zurück nach Hause, wo ich in mein Bett fiel und von einem Pumpkins Konzert geträumt habe, bei dem wir "Cherub Rock" als letzte Zugabe zu hören bekommen haben.Labels: Fotos, Freunde, Konzerte, Smashing Pumpkins

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Gestern Abend sind Nicky und ich ins Kino, (zumindest ich) voller Hoffnung, dass in der Sneak Preview der Bob Dylan Film "I'm not there" gezeigt wird. Zu unserm Glück kam nicht Rambo, aber der Film der kam, war glaub ich auch nicht viel besser. "We own the Night" ("Helden der Nacht") hat mit Joaquin Phoenix und Mark Wahlberg zwar ein gutes Staraufgebot, aber ansonsten ist der Film sowas von langweilig.


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